Termine

20. Februar 2020, 16 Uhr: Führung durch das Stadtarchiv München mit Dr. Michael Stephan, Leiter des Stadtarchivs München.

Exklusiv für die Mitglieder des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V. führt Dr. Michael Stephan, der das Stadtarchiv seit 2008, leitet und Ende April in Ruhestand geht, durch „sein“ Haus.

Das Stadtarchiv München gehört zu den großen Kommunalarchiven in Deutschland. Es ist heute eine Dienststelle des Direktoriums und gehört damit zum Aufgabenbereich des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt München.

Hauptaufgabe des Stadtarchivs ist die Übernahme amtlicher Unterlagen aus der städtischen Verwaltung. Auch die Akten der nach München eingemeindeten Vororte befinden sich dort. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Sammlungen, z.B. die umfangreiche Foto- und Plakatsammlung; dazu gehören auch Nachlässe Münchner Persönlichkeiten oder die Bibliothek und die Sammlungen des Historischen Vereins von Oberbayern.

Die Weichen für die digitale Zukunft sind gestellt: das Basissystem für ein digitales Langzeitarchiv bei der Landeshauptstadt München ist bereits in Betrieb genommen und über die neue Datenbank ScopeQuery ist eine Online-Recherche in fast allen Beständen des Stadtarchivs möglich sowie ein direkter Zugriff auf ca. 30.000 Digitalisate.

Neue Aufgabenfelder waren das Projekt „Migration bewegt die Stadt“, das mittlerweile zur dauerhaften Linienaufgabe des Stadtarchivs geworden ist, oder im Bereich der städtischen Erinnerungskultur die neue „Koordinierungsstelle Erinnerungszeichen“, die sich mit großer Empathie um die Realisierung der vom Münchner Stadtrat favorisierten Tafeln bzw. Stelen zum Gedenken an die Opfer des NS-Regimes in München kümmert.

 

Die kostenfreie Teilnahme (maximal 20 Personen) ist nur mit Anmeldung möglich! kontakt@helga-lauterbach.de

Treffpunkt: Stadtarchiv München, Schwabing-West, Winzererstr. 68, (Treffpunkt Foyer)

 

Der Mitgliederstammtisch für alle findet diesmal im Anschluss nach der Exklusiv-Führung im Café Bellevue (gegenüber Stadtarchiv), Schleißheimer Str. 142a, statt.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihre Vorstandschaft

26. Januar 2020, 16 Uhr: Führung mit Archimandrit Georgios Siomos durch die griechisch-orthodoxe Allerheiligenkirche, Ungererstr. 131, München-Schwabing

Auf Schritt und Tritt begegnet man in Münchens Architekturlandschaft dem Land der Griechen.

Vor allem der Königsplatz vermittelt mit seinen Gebäuden Glyptothek, Antikensammlung und Propyläen die bayerisch-griechische Geschichte unter König Ludwig I. (reg. 1825-1848), dem bekennenden Philhellenen.

Etwa 25.000 Griechen sind heute in München beheimatet. Ihre Gottesdienste feiern die griechisch-orthodoxen Christen seit 1828 in der Salvatorkirche in der Innenstadt, die ihnen von König Ludwig überlassen wurde. 1980 stellte die katholische Kirchenvertretung zusätzlich die gegenüber dem Nordfriedhof gelegene, im Jahr 1929 erbaute Allerseelenkirche zur Verfügung.

Zeichnung: Robert Brannekämper

Da die dort abgehaltenen Gottesdienste großen Zulauf erfuhren, wurde der Plan zur Errichtung eines neuen griechisch-orthodoxen Gotteshaues mit Gemeindezentrum erwogen, um den vielen in München ansässigen Griechen gerecht zu werden.

Mit dem teilweisen Abriss der denkmalgeschützten Notkirche und der Planung des Neubaus, unter Berücksichtigung der Tradition des orthodoxen Kirchenbaus sowie der liturgischen Erfordernisse, wurde schließlich das Münchner Architekturbüro Brannekämper betraut. Im Oktober 1995 fand die feierliche Einweihung der neuen „Allerheiligenkirche“ statt.

 

In der Führung mit dem Pfarrer der griechisch-orthodoxen Gemeinde, Archimandrit Georgios Siomos, wird der Innenraum der Kirche mit apsidialem Chorbereich vorgestellt und die Bedeutung der in Thessaloniki geschnitzten Ikonastase mit traditionellen Bildprogramm erläutert.

 

Im Anschluss lädt Erzpriester Apostolos Malamoussis zu einem fortführenden Gespräch bei Kaffee und Kuchen in die Bibliothek ein.

 

Anmeldung bitte unter  kontakt@helga-lauterbach.de

Teilnahmegebühr für Vereinsmitglieder Euro 5,– und für Gäste Euro 8,–.

 

Überweisung bitte auf das Konto des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V., Stadtsparkasse München BIC: SSKMDEMM, IBAN: DE14701500001002995825

(Barzahlung vor Ort noch möglich.)

 

Auf unser erstes Treffen im neuen Jahr 2020 freut sich

Ihr Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V.

06. bis 28. Dezember 2019: Ausstellung „Winterzeit bei den Flößern“ in der Rathausgalerie München

Im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung Münchner Brauchtumsvereine von 06. bis 28. Dezember 2019, unter Federführung der Münchner Krippenfreunde e.V., ist auch der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V. vertreten. Die Isarflößer gehören zu einem wichtigen Teil der Münchner Stadtgeschichte. Seit dem Mittelalter wird die Isar mit Flößen befahren und der Fluss als wichtige Handelsstraße genutzt. Für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt war das alte Handwerk daher von größter Bedeutung.

Mit der „Eisfahrt“ wurde im November die reguläre Floßfahrt auf der Isar eingestellt. Mit welch lebensnotwendigen Arbeiten sich die Flößer in der kalten Jahreszeit befassen müssen, um für die nächste Saison Floßstämme und Floßausrüstung beisammen zu haben, wird auf der Ausstellungsfläche „Winterzeit bei den Flößern“ vermittelt.

Als Schutzpatron verehren die Floßleute Sankt Nikolaus, dessen Bildnis in ihren Zunftfahnen zu sehen ist. Im Rahmenprogramm gibt es deshalb auch Lesungen und Vorträge zu dem nicht nur bei den Flößern beliebten Heiligen.

Das komplette Programm ist zu finden unter https://www.weihnachtszeitinmuenchen.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

09. Oktober 2019, 18 Uhr, Ordentliche Mitgliederversammlung des Flößer-Kulturvereins München Thalkirchen e.V.

Am Mittwoch, den 09. Oktober findet um 18 Uhr die 7. ordentliche Mitgliederversammlung des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V.  in der Gaststätte Augustiner am Dom, 2. Stock,Frauenplatz 8, 80331 München statt.

Ab 17 Uhr gibt es ein Vorprogramm mit zwei Kurzfilmen:

  • Impressionen zum „Alten Südlichen Friedhof“ unseres Mitglieds Frau Renate Heimler
  • Dokumentarfilm des japanischen Staatsfernsehens, Bildungskanal, über München unter dem besonderen Blickwinkel der Isar-Flößerei.

14. September 2019, Exkursion nach Scharnitz.

Treffpunkt Scharnitz: 10 Uhr, vor dem Museum Holzerhütte, Hinterautalstraße 422 ( im Areal „Länd“)

 

                          Führung mit Franz Straubinger M.A.,

                          Projektleiter Wissen & Forschung, Naturpark Karwendel

 

In der historischen Holzarbeiter-Hütte verbirgt sich ein Museum, das sowohl die lokale Geschichte der Holznutzung als auch Geschichten über die Vielfalt des Waldes erzählt. Raum1 gibt einen Überblick wie das geschlagene Holz vom Berg ins Tal kam und welche Möglichkeiten sich zum Weitertransport ergaben.  Auf einer Plakatsäule werden die vom Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V. zur Verfügung gestellten Bilder vom Transport der Baumstämme auf dem Floß, mit der Eisenbahn und mit Lkw-Transporter präsentiert.

Des Weiteren wird uns vorab schon das zum Museum Holzerhütte führende neue Informationszentrum Naturpark Karwendel vorgestellt, u.a. eine große Wandvertäfelung des gesamten Interreg-Projektgebietes „Wege des Holzes“ mit Postkartenwerbung für alle an der Aktion beteiligten Museen und Institutionen, wozu auch der Flößer-Kulturverein zählt. 

 

Die eigentliche feierliche Eröffnung ist am Vormittag des 12. Oktober 2019, zu der auch die Mitglieder des Flößer-Kulturvereins herzlich eingeladen sind. Ein Trifterfest am Nachmittag mit Programm schließt sich an.

 

Nach unserer Führung im Museum Holzerhütte steht um 11:30 Uhr ein Traktor mit Anhänger der alt eingesessenen Scharnitzer Familie Draxl vom Brunnerhof bereit. Auf der etwa 13 km langen Fahrt durchs Hinterautal können Sie sich mit Ihrer zuhause eingepackten Brotzeit stärken. Auf 1220 m Höhe ist das Gebiet der Isarquellen erreicht. Die Waldnutzungsrechte gehören zum Brunnerhof, weshalb Altbauer Josef Draxl mit vielen Helfern im Laufe der Jahre ein Erholungsgebiet für die Allgemeinheit schaffen konnte. Der schmale Weg zu den Quellen hat zwar keine Steigung, aber gutes Schuhwerk ist wegen der Wurzeln und Felsen erforderlich.

 

Im Anschluss bringt uns der Traktor auf dem Forstweg noch tiefer hinein ins Karwendelgebirge bis zur urigen Kastenalm. Ohne Stromversorgung gibt es hier nur kalte Speisen oder selbst gebackenen Kuchen für die einkehrenden Wanderer.

Spätestens um 16:00 Uhr ist Abfahrt von der Kastenalm zurück nach Scharnitz.

 

Teilnahmegebühr:  Für Mitglieder Euro 20,– / für Gäste Euro 25,– (darin enthalten Hin- und Rückfahrt mit Traktor).

Überweisung bitte auf das Vereinskonto unter Angabe „Isarquellen“.

 

Wichtig:Es haben nur 20 Personen im Traktoranhänger Platz, deshalb bei Interesse baldige Anmeldung vornehmen unter: info@floesser-kulturverein.de

15. August 2019: Kulturfloßfahrt

 „Einer, der München zum Leuchten brachte. (Oskar von Miller 1855-1934)“

          9:30 Uhr Floßabfahrt an der Loisach-Lände in Wolfratshausen-Weidach

                                                    mit Floßunternehmen Josef Seitner

 

 

Schon 1881 zündete der Funke des Fortschritts in der Elektrotrechnik bei Oskar von Miller auf der Elektrizitätsausstellung in Paris.  Mit großem Durchsetzungsvermögen und eisernem Willen gelang es ihm die breite Masse für den Strom zu begeistern. Viele seiner Träume und Ideen konnte er verwirklichen wie den Bau des Walchenseekraftwerks oder die Gründung des naturwissenschaftlich-technischen Deutschen Museums in München.

 

Als Verwandter des berühmten Münchner Pioniers begleitet Ferdinand von Miller, Urenkel des Erzgießers Ferdinand von Miller, mit seinen persönlichen Erinnerungen die Flussreise auf der Isar.

Viele Daten und Fakten des aufregenden Lebens Oskar von Miller hat Gaby Kilian, Vorstandsmitglied und Autorin, für ihre Lesung während der Floßfahrt zusammengestellt.

Für musikalische Unterhaltung sorgt Gerhard Holz, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte e.V. und bekannt durch sein Programm „Boarisch, gredt, gsunga und gspuit“, unterstützt von seinem Musikantenfreund und Kollegen Helmut Pehl.

Die Führung im Laufwasserkraftwerk Mühltal erfolgt durch Kraftwerksmeister Josef Walser, der auch für die Kraftwerke Höllriegelskreuth und Pullach zuständig ist.

 

Beim Start um 9:30 Uhr an der Loisach-Lände in Wolfratshausen erhält jeder Teilnehmer seinen eigenen Erinnerungskrug für Bier und Getränke während der Fahrt.

Zur Tages-Verpflegung auf dem Floß gibt es Leberkäs-Semmeln, Essiggurken und Tomaten, Allgäuer Bergkäse und Flößerbrot.

Nach der Fahrt im Werkskanal ist um 12 Uhr das Mühltal erreicht. Im dortigen Gasthaus „Zur Mühle“ wird für die Kulturfloßfahrer Tafelspitz mit gerösteten Kartoffeln serviert, das obligatorische Sonntagsessen der Familie Oskar von Millers.

 

Um 13:30 Uhr beginnt die einstündige Führung im Kraftwerk Mühltal.

Danach wird die Fahrt durch Europas längste Floßrutsche fortgesetzt.

Nach Umfahrung des berüchtigten Georgensteins geht es flussabwärts weiter durch das Isartal in Richtung Grünwald, zwischen steilen Isar-Hochufern entlang und zur Großhesseloher Brücke. Schließlich endet um etwa 16 Uhr die Kulturfloßfahrt an der Zentrallände in München-Thalkirchen.

 

Teilnahmegebühr: Mitglieder EUR 110,– / Nichtmitglieder EUR 130,–

 

Im Preis enthalten: Floßfahrt mit Besatzung, Erinnerungskrug, Verpflegung und Getränke auf dem Floß, Mittagessen Tafelspitz mit Kartoffel, Vorträge, Kraftwerksbesichtigung und Musikanten.

 

Anmeldung unter info@floesser-kulturverein.de erforderlich!  *Da schon ausgebucht, nur Warteliste*

Überweisung der Teilnahmegebühr unter Kennwort „Kulturfloßfahrt“ bis spätestens

  1. August 2019 auf das unten genannte Vereinskonto.