Termine

15. August 2019: Kulturfloßfahrt

 „Einer, der München zum Leuchten brachte. (Oskar von Miller 1855-1934)“

          9:30 Uhr Floßabfahrt an der Loisach-Lände in Wolfratshausen-Weidach

                                                    mit Floßunternehmen Josef Seitner

 

Schon 1881 zündete der Funke des Fortschritts in der Elektrotrechnik bei Oskar von Miller auf der Elektrizitätsausstellung in Paris.  Mit großem Durchsetzungsvermögen und eisernem Willen gelang es ihm die breite Masse für den Strom zu begeistern. Viele seiner Träume und Ideen konnte er verwirklichen wie den Bau des Walchenseekraftwerks oder die Gründung des naturwissenschaftlich-technischen Deutschen Museums in München.

 

Als Verwandter des berühmten Münchner Pioniers begleitet Ferdinand von Miller, Urenkel des Erzgießers Ferdinand von Miller, mit seinen persönlichen Erinnerungen die Flussreise auf der Isar.

Viele Daten und Fakten des aufregenden Lebens Oskar von Miller hat Gaby Kilian, Vorstandsmitglied und Autorin, für ihre Lesung während der Floßfahrt zusammengestellt.

Für musikalische Unterhaltung sorgt Gerhard Holz, Ehrenvorsitzender des Fördervereins Bairische Sprache und Dialekte e.V. und bekannt durch sein Programm „Boarisch, gredt, gsunga und gspuit“, unterstützt von seinem Musikantenfreund und Kollegen Helmut Pehl.

Die Führung im Laufwasserkraftwerk Mühltal erfolgt durch Kraftwerksmeister Josef Walser, der auch für die Kraftwerke Höllriegelskreuth und Pullach zuständig ist.

 

Beim Start um 9:30 Uhr an der Loisach-Lände in Wolfratshausen erhält jeder Teilnehmer seinen eigenen Erinnerungskrug für Bier und Getränke während der Fahrt.

Zur Tages-Verpflegung auf dem Floß gibt es Leberkäs-Semmeln, Essiggurken und Tomaten, Allgäuer Bergkäse und Flößerbrot.

Nach der Fahrt im Werkskanal ist um 12 Uhr das Mühltal erreicht. Im dortigen Gasthaus „Zur Mühle“ wird für die Kulturfloßfahrer Tafelspitz mit gerösteten Kartoffeln serviert, das obligatorische Sonntagsessen der Familie Oskar von Millers.

 

Um 13:30 Uhr beginnt die einstündige Führung im Kraftwerk Mühltal.

Danach wird die Fahrt durch Europas längste Floßrutsche fortgesetzt.

Nach Umfahrung des berüchtigten Georgensteins geht es flussabwärts weiter durch das Isartal in Richtung Grünwald, zwischen steilen Isar-Hochufern entlang und zur Großhesseloher Brücke. Schließlich endet um etwa 16 Uhr die Kulturfloßfahrt an der Zentrallände in München-Thalkirchen.

 

Teilnahmegebühr: Mitglieder EUR 110,– / Nichtmitglieder EUR 130,–

 

Im Preis enthalten: Floßfahrt mit Besatzung, Erinnerungskrug, Verpflegung und Getränke auf dem Floß, Mittagessen Tafelspitz mit Kartoffel, Vorträge, Kraftwerksbesichtigung und Musikanten.

 

Anmeldung unter info@floesser-kulturverein.de erforderlich!  *Da schon ausgebucht, nur Warteliste*

Überweisung der Teilnahmegebühr unter Kennwort „Kulturfloßfahrt“ bis spätestens

  1. August 2019 auf das unten genannte Vereinskonto.

 

6. Mai 2019, 18 Uhr: Feier des Jahrtags des Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V., Altes Schiff Utting, Lagerhausstraße 15, München.

Ahoi, auf der Alten Utting!

Wir feiern 6 Jahre Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V. im Hecksalon der Alten Utting.

 

Foto: Helga Lauterbach, München.

Der ehemalige Ausflugsdampfer Utting vom Ammersee hat eine neue Heimat gefunden. Auf einer alten Bahnanlage der Großmarkthalle in München-Sendling erwartet er neuerdings seine Besucher mit Selbstbedienungsgastronomie und mit einmaligen Ausblicken auf das Häusermeer von München.

Schiffskapitän Daniel Hahn wird uns begrüßen und von seinem gelungenen Rettungsversuch der Utting erzählen. Ein Geburtstagsständchen und Seemannslieder singt der Shanty-Chor „Isar-Möwen“ begleitet von Ziehharmonika.

Auch Freunde unserer Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen das 6-jährige Bestehen des Vereins mitzufeiern.

Wenn Sie symbolisch mit uns in See stechen möchten, dann melden Sie sich bitte bis 30. April 2019 anunter info@floesser-kulturverein.de

Wir freuen uns auf ein geselliges Beisammensein an Bord!

31. März 2019, 10 Uhr, Führung mit Franz Schiermeier: „Flößer, Zimmerer, Baumeister auf dem Alten Südlichen Friedhof“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Referats für Gesundheit um Umwelt, 200 Jahre kommunales Friedhofs- und Bestattungswesen.

Der alte Südliche Friedhof aus dem 16. Jahrhundert ist zwar deutlich älter als das kommunale Bestattungswesen.

Impressionen des Alten Südlichen Friedhofs. Foto: Helga Lauterbach

Doch mit seinen planmäßig angelegten Grabfeldern, den repräsentativen Arkadengrüften und der parkähnlichen Bepflanzung wurde er zum Vorbild für die weiteren Friedhofsplanungen der Stadt München. Gestaltete Friedhöfe, die als schöne Orte des Erinnerns und stillen Verweilens dienen.

 

Vor dem Sendlinger Tor entwickelte sich über Jahrhunderte ein Gewerbegebiet rund um die ehemalige Obere Floßländ. Hier lagen mehrere Mühlen wie die Westermühle und Zimmereien wie Reiffenstuel und Pössenbacher, in denen die angelieferten Holzstämme der Flöße verarbeitet wurden.

Der Stadtspaziergang führt von der ehemaligen Oberen Floßländ in den nahe gelegenen Alten Südlichen Friedhof zu den Grabstätten der Flößer, Zimmerer, Bau- und Braumeister des 19. Jahrhunderts.

 

 

 

 

Treffpunkt: Am Maibaum, Karl-Heinrich-Ulrichs-Platz (Glockenbachviertel)

Sonntag: 31.03.2019, 10 Uhr

Teilnahmegebühr für Vereins-Mitglieder 5 Euro, für Nichtmitglieder 8 Euro.

Um Anmeldung wird gebeten unter info@floesser-kulturverein.de

 

Anschließend besteht die Möglichkeit zu einem Frühschoppen z.B. im Paulaner Bräuhaus am Kapuziner Platz 8 (ohne Anmeldung)

24. Februar 2019, Exkursion zur Fotoausstellung „Zu Wasser und zu Land“, Fotoausstellung zur Geschichte des Handels im Oberland, Porträts und Fotocollagen von Claus Eder, Kloster Benediktbeuern, Beginn der Führung: 14:30 Uhr.

Zweitausend Jahre Handelswege über die Alpen und durch Oberbayern – sie waren die wirtschaftlichen Lebensadern des Landes, sie brachten Steuern und Abgaben, trugen Heere und Kanonen, sie verteilten aber auch Kulturgüter und Glaubensvorstellungen. Selbst in Zeiten von Hungersnot und Pestgefahr starb das Leben auf ihnen nicht aus.

Auf der Via Claudia Augusta, über die Salzstraßen des Mittelalters bis hin zu den Wasser- und Fahrstraßen der Neuzeit reicht die Palette der Ausstellung „Handelswege durchs Bayerische Oberland“.

Bozener Tuchmarkt um 1920. Foto: Buidleck.

Als die Venetianer Kaufleute ihren früheren Hauptstapelplatz für Waren in den Jahren 1487 bis 1679 von Bozen nach Mittenwald verlegten, begann dort eine goldene Zeit, auch für die Flößerei auf der Isar nach München.

Claus Eder, in vierter Generation Spross einer Lenggrieser Fotografen- und Sammlerdynastie hat es unternommen, den alten Handelswegen nachzuspüren und ihr buntes Leben auf 70 Collagen zusammenzufassen.

Die Ausstellung im Kreuzgang des Klosters wurde durch die Fachbetreuung Heimatpflege des Bezirks Oberbayern ermöglicht.

 

Zur Kuratorenführung mit Claus Eder am 24. Februar 2019 wird um Anmeldung gebeten unter info@floesser-kulturverein.de

Treffpunkt: 14:30 Uhr (vor Kloster-Café im Kreuzgang)

Teilnahmegebühr: Euro 5,– für Mitglieder des Flößer-Kulturvereins

                                     Euro 8,– für Nichtmitglieder und Gäste

 

4. Dezember 2018, 17 Uhr, Weihnachtstreffen im Asam-Schlössl, Maria-Einsiedel-Str. 45

Liebe Mitglieder ,

„Alle Jahre wieder “  – laden wir Sie herzlich zu einem stimmungsvollen Abend im Advent ins Asam-Schlössl ein. Dort, wo sich der Flößer-Kulturverein 2013 gründete, wollen wir das Jubiläumsjahr gemeinsam ausklingen lassen.

Den musikalischen Rahmen bildet Eduard Strobl auf der Zither mit altbayerischen und weihnachtlichen Weisen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Vorstands-Team

Vorstandschaft des Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V., Foto: Gabi Kilian.

Anmeldungen bitte per E-Mail an klaus.grobholz@gmail.com

oder telefonisch 089/51302104 an unseren Schriftführer Klaus Grobholz.

14. November 2018, 18 Uhr: Vortrag „Revolution. Frauen am Ruder!“, Gasthof Hinterbrühl, im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Kulturreferats der Landeshauptstadt München: 1918/2018.

 

Im Stadtteil Thalkirchen befindet sich seit 1899 Münchens einzige Floßlände. Auch während der Kriegsjahre 1914 bis 1918 war sie in Betrieb. Zwar ging die Zahl der Floßtransporte für Sägewerke im Münchner Raum stark zurück, doch unter den Ankäufern von Floßholz gab es auch auswärtige Holzfirmen. Am Bahn-Umschlagplatz der Lände wurden die Stämme vom Wasser auf die Güterwaggons verfrachtet.

17 Floßmeister und 180 Floßknechte gab es um 1914 noch auf Isar und Loisach.

Um ihr Heimatland zu verteidigen traten zahlreiche junge Flößer den Wehrdienst an. Sie hinterließen in den Floßbetrieben eine große Lücke. Bot sich mutigen Frauen damit die Möglichkeit in den harten Männerberuf eines Flößers einzusteigen?

Was änderte sich im Flößereiwesen während des Ersten Weltkriegs und die Jahre danach?

Eine Arbeitsgruppe des Flößer-Kulturvereins hat unter Federführung von Helga Lauterbach recherchiert und stellt die Resultate vor.

 

Veranstaltungsort: Gasthof Hinterbrühl, München, Hinterbrühl 2

Datum und Uhrzeit: 14. November 2018, um 18 Uhr

Eintritt Euro 5,–

 

Anmeldung erbeten unter info@floesser-kulturverein.de

15. Oktober 2018, 18 Uhr: Jahreshauptversammlung, Augustiner am Dom.

Tagesordnung

 zur 6. ordentlichen Mitgliederversammlung

des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V.

am Montag, 15. Oktober 2018, 18:00 Uhr

in der Gaststätte Augustiner am Dom, Frauenplatz 8, 80331 München

 

1. Begrüßung und Eröffnung der Mitgliederversammlung

2. Wahl des Versammlungsleiters

3. Jahresbericht des Vorstands

4. Kassenbericht

5. Bericht der Kassenprüfer

6. Entlastung des Vorstands

7. Verschiedenes (u. a. Erhöhung des Mitgliedsbeitrags)

 

 

 

Helga Lauterbach

Vorsitzende des Vorstands

 

 

 

Michael Angermeier                                                                         Dr. Klaus Wagner

Stellv. Vorsitzender                                                                          Stellv. Vorsitzender