Aktuelles

Exkursion am 18.09.21

zum Inn-Museum und zum Holztechnischen Museum mit der Sonderausstellung „Flößerei früher und heute“ des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V.

Bei herrlichem Wetter konnten die Teilnehmer einen äußerst interessanten und informativen Tag in den beiden Museen verbringen. Die  Geschichte der Inn-Schifffahrt, präsentierten die Kulturwissenschaftlerin Frau Hofberger-Göttenhof und der Historiker Herr Dr. Stalla.

Im Holztechnischen Museum erklärte Herr Dipl. Ing. Arno Kurz – unterstützt von seiner Frau – das Handwerk zur Holzbearbeitung. Durch die Sonderausstellung „Flößerei früher und heute“ führte Kuratorin Helga Lauterbach.

Hier die Impressionen zu der Ausstellung:

Voller Erwartung begrüßen sich die 15 gut gelaunten Teilnehmer

Durch die Sonderausstellung „Flößerei früher und heute“ mit Exponaten aus dem Vereinsfundus führte die Kuratorin Helga Lauterbach und Herr Dr. Wagner bedankte sich bei Herrn und Frau Kurz für die engagierte und informative Führung mit einem Buchpräsent. Mit dem Film „Der Letzte seines Standes“ von Rüdiger Lorenz fand die Veranstaltung einen runden Abschluss. 
Modell eines Passagierfloßes (gebaut von Michael Angermeier)
In der Wagnerei des Holzmuseums erfuhren wir interessante Details zum Umgang mit Werkzeugen und zur Formgebung des natürlichen Werkstoffes Holz.
 Herr Dr. Stalla und Frau Hofberger führten uns fachkundig mit lebendigen Vorträgen durch die Ausstellung. An dieser Stelle möchten wir uns dafür nochmals bedanken!
In der Abteilung Seil- und Fassherstellung sind bis zu armdicken Seilen, Werkzeuge, ein fertiges Holzfass sowie ein versteinertes Fass zu sehen. 
In der Nachbarschaft dieser mannshohen Mooreiche findet sich das Modell einer Schreinerwerkstatt .
 Der Verlauf des Inn von seinem Ursprung im Schweizer Engadin und die geologischen Besonderheiten bis zur Mündung in die Donau werden an Modellen und in Vitrinen eindrucksvoll erläutert.
Das „Kuchlschiff“
Der Schiffzug wurde je nach Strömung und Transportlast von 25-35 Pferden gezogen. Die Pferdeordnung unmittelbar am oder im Wasser nannte man Zwieselzug (mit Zwieselkette), die landseitig geführte – Aufstrickerzug. Bei 30 Pferden – wie hier im Modell – waren nur 17 mit Leinreitern besetzt.
Der einzige Linienraddampfer, der den Inn befahren hat.

PRESSEMITTEILUNG – Kulturerbe der Menschheit

Münchner Stadtansicht, 1493, aus „Flößerei und Holztrift in München“, Helga Lauterbach, Schiermeier Verlag
Postkarte Isar-Flößer, aus „Unterwegs mit den Flößern“, Helga Lauterbach, Thiem Verlag, Fischbachau
Endstation Zentrallände, Foto: Thomas Senoner – Fotoclub Fürstenried-Neuried e.V.