Category Archive Chronik

37. Deutscher Flößertag in Wernshausen

Vom 3. bis 6. September 2026 fand der diesjährige Deutsche Flößertag in Wernshausen/Schmalkalden (Thüringen) statt. Ausrichter war der Flößerverein Mittlere Werra-Wernshausen e.V. Insgesamt waren fast 20 Vereine aus ganz Deutschland vertreten, der Flößer-Kulturverein wurde dabei durch die Vorstandsmitglieder Cornelia Meyer und Lisa Walleit repräsentiert.
Am Donnerstag war ab 15:00 Uhr allgemein Begrüßung der teilnehmenden Vereine. Einige Flößer kannten wir bereits von anderer Gelegenheit, insgesamt waren es 150 Teilnehmer. Nach Anmeldung und Begrüßung fuhren wir in unser Hotel, das Waldhotel wurde seinem Namen gerecht und beeindruckte mit Vogelgezwitscher und grüner Kulisse.
Ab 19:00 Uhr war dann das Treffen zum Abendessen im liebevoll geschmückten Kulturhaus. Aus Holz ausgeschnittene Vereinsnamen wiesen uns an unsere Plätze, kleine, 5-jährige Tannenzöglinge fanden sich als Schmuck auf den Tischen, diese Dekorationen durften am letzten Abend mitgenommen werden.
Nach der sehr netten Begrüßungsrede von Martin Spreng, Vorsitzender der Deutschen Flößervereinigung, und Olaf Krech, Vorsitzender des Flößervereins Mittlere Werrra-Wernshausen, gab’s typische Kost aus der Region, Speckknödelsuppe und am Buffet Thüringer Wurst, Kochkäse, Brot und Rohkost.

Am Freitag fand zunächst die Mitgliederversammlung statt, es folgten sehr interessante Vorträge von Dr. Kai Lehmann zur „Lebenswirklichkeit in der Frühen Neuzeit“ und Konrad Storandt zu „Wernshausen und das Holz“. Anschließend wurden wir an die Werra gebracht, bei schönem sonnigem „Altweibersommerwetter“ konnten wir zuschauen, wie die 2 Flöße fertig bestückt wurden.

Auch das Fernsehen war vor Ort, der MDR berichtete später in den Abendnachrichten. Dann konnten auch die Teilnehmer für eine kleine Rundfahrt auf der Werra aufs Floß. Da die Fließgeschwindigkeit des Flusses sehr gering ist und es erstmal auch gegen die Strömung ging, wurden die Flöße durch Staken bewegt. Man sah den Flößern die Anstrengung an, aber gemeinsam ging es ganz gut. Besonders schön war es, dass auch junge Flößer von erfahrenen Flößern zum Staken angeleitet wurden.
Es war gute Stimmung, Essen und Trinken gab’s genug für jeden. Unter großer Begeisterung wurde den ganzen Nachmittag und Abend über ein Wettsägen ausgetragen, die Sieger wurden am folgenden Tag gekürt.
Ein Highlight war die Einweihung des Flößerpfades und des Flößerdenkmals am Eingang des mittlerweile in Schmalkalden eingegliederten Wernshausen. Zusammen mit einem neuen Ortsteilschild begrüßen nun das Metalldenkmal des Künstlers Robert Rost, ein Flößer, der die Arbeit, Anstrengung, Bewegung des Handwerks gut ausdrückt, und Informationsstelen die Besucher des Flößerdorfs. Zudem sind weitere 6 Stationen in ganz Wernshausen verteilt, die über die Geschichte des Ortes, der Flößerei und der Eisenbahn informieren. Eine wunderbare Erfahrung, ein Ausdruck der tollen gemeinsamen Arbeit von Künstlern, Verein, Mitgliedern, anderen Vereinen und der Stadt. Später wurden noch Lichter am Ufer und auf der Werra angezündet. Vor dem einsetzenden Regen waren wir durch Pavillons geschützt und konnten so die Stimmung bei guten Gesprächen, leckerem Essen und Getränken aller Art genießen
Am Samstag durften wir zwischen zwei Aktivitäten wählen, entweder Besichtigung der Sportstätte Oberhof inklusive Bobbahn und einziger Indoor-Loipe Deutschlands oder einem Rundgang mit Stadtführung durch Schmalkalden. Beides sehr interessante Veranstaltungen zur Geschichte des Ortes. Schmalkalden war mitten in der Auseinandersetzung zwischen Katholiken und Protestanten beteiligt (Stichwort „Schmalkaldischer Bund“), Melanchthon und Luther waren, lebten und wirkten hier („Schmalkaldische Artikel“). Doch ebenso berühmt wie die beiden Reformatoren ist Elisabeth von Thüringen, die ungarische Prinzessin, die im 13. Jahrhundert Landgräfin von Thüringen wurde. Trotz ihres frühen Tods im Alter von 24 Jahren hinterließ sie auch in Schmalkalden ihre Spuren. Sie wurde 1235 auf Grund ihrer Empathie, Nächstenliebe und Armenfürsorge bereits dreiein- halb Jahre nach ihrem Tod von Papst Gregor IX. Heilig gesprochen. Ein kurzer Besuch im Viba, Nougatfabrik in Schmalkalden, war überraschend und viele kamen mit großen Tüten voller Leckereien wieder heraus.

Abends gab’s ein großes Fest, es begrüßten uns Olaf Krech, Vorsitzender des Flößervereins Mittlere Werra-Wernshausen, Landrätin Peggy Greiser, Thomas Kaminski, Bürgermeister von Schmalkalden, und Fabian Amborn, Ortsteilbürgermeister von Wernshausen. Der Vorsitzende der Wernshausener Jagdgenossenschaft übergab als Dankeschön für die gelungene Veranstaltung einen großzügigen Spendenscheck. Auch die teilnehmenden Vereine übergaben ihre Präsente an die Gastgeber.
Ein besonderes Highlight waren auch die vielen Lieder, die der Eisenbah­ner Frauenchor wunderschön sang. 
Zum Abschluss des offiziellen Teils des Festabends übergaben die Werra-Flößer die Fahne an die Flößer aus dem Frankenwald, die Gastgeber des Deutschen Flößertages 2027. Nach gutem Essen fing eine Band an zu spielen, es wurde getanzt, mitgesungen, gefeiert, um 22:00 Uhr sollte Schluss sein, doch erst kurz nach 23:00 Uhr konnten die meisten Gäste davon überzeugt werden, in die Busse zurück zu den Hotels zu steigen. Dort saßen wir dann noch lange draußen zusammen.
Zum Abschied war am Sonntag der ökumenische Gottesdienst in der Stadtkirche St. Georg in Schmalkalden. Ein ganz besonderes Erlebnis war, als die beiden Pfarrer Zwiegespräch über Jesus‘ Rettung des Apostel Paulus aus gekentertem Schiff hielten. 
Was ganz besonders aufgefallen ist und uns beeindruckt hat, war die freundliche Stimmung, die der Flößerverein Mittlere Werra Wernshausen ausstrahlt, ihr gemeinschaftliches Engagement, junge und ältere, Männer und Frauen. Sichtbares Zeichen waren die an Zimmerleute angelehnte Kluft der Männer und gleiche Kleidung der Frauen, mal Rock und Bluse in Schwarz und Weiß, oder schwarz-weiß kariertes Kleid, ihre Gleichberechtigung ist erkennbar. Der Verein, das wurde auch bei allen Reden immer wieder betont, ist sehr aktiv und es sind viele Mitglieder an Aktionen beteiligt, Helfer kommen von überall. Sie sind gut vernetzt mit anderen Vereinen, mit der Stadt, Bürgermeister und Landrätin sind Mitglieder, zu dem Fest abends kamen viele Menschen aus Wernshausen. Es war ein beeindruckendes schönes Fest und ein wundervoller Deutscher Flößertag 2026. Der Verein Mittlere Werra-Wernshausen hat großartige Arbeit geleistet!

Der nächste Deutsche Flößertag wird vom 9.–12. September 2027 im Frankenwald (Kronach, Neuses, Unterrodach) stattfinden. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Der Fernsehbeitrag des MDR zum Flößertreffen an der Werra ist in der ARD-Mediathek abrufbar unter: https://www.ardmediathek.de/video/mdr-thueringen-journal/deutsches-floessertreffen-an-der-werra/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy9jZmFhMzkzOS03MmFkLTQzYzAtOTM5Yi1mODAwM2IyYzdhMjA

Kulturfloßfahrt „Fluss und Holz“

Die Kulturfloßfahrt fand dieses Jahr am 5. Juli 2026 statt. Vorstandsvorsitzender Robert Martínez von Bülow begrüßte die Teilnehmer noch an der Lände des Flößereibetriebs Franz Seitner. Aus dem Vorstand nahmen zudem die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Christian Schauer und Sascha Weigelt sowie die Beisitzerinnen Cornelia Meyer und Lisa Walleit teil.

Bei angenehmem Wetter starteten wir dann mit etwas Verspätung aber bestens gelaunt auf der Loisach, um nur kurz darauf auf die Isar einzubiegen und das Naturschutzgebiet der Pupplinger Au zu genießen. Da in diesem Abschnitt aus Rücksicht auf die Fauna laute Musik untersagt ist, spielte das Duo „Er & Sie“, bestehend aus Vereinsmitglied Iris Gallecker und Franz Heiß, erst im Anschluss auf, begeisterte jedoch während der gesamten Fahrt mit toller Musik und guter Stimmung, baute Musikwünsche der Teilnehmer in ihr Programm mit ein und animierte zum gemeinsamen Singen.

Auf dem Floß standen Brezen, Schmalznudeln, Leberkäsesemmeln und kühle Getränke bereit, alle halfen zusammen, so dass jeder gut versorgt war. Mittags kehrten wir im Gasthaus „Zur Mühle“ ein, um gestärkt im Anschluss Europas längste Floßrutsche in Angriff zu nehmen.

Die Atmosphäre auf dem Floß war ausgesprochen herzlich und gemeinschaftlich, jeder unterhielt sich mit jedem. Auch unsere Floßmeister Andi und Martin, die uns überaus kundig auch durch stellenweise herausforderndes Niedrigwasser flößten, waren stets bereit, ihr Wissen zu Flößerei, Handwerk, Isar und Loisach mit uns zu teilen.

Zum kulturellen Austausch trugen auch wesentlich die Referenten bei. Autor Stefan Schomann las einen größeren Abschnitt zum Isarraum und den beiden Flüssen aus seinem Buch „Vom Wesen der Flüsse“ und reicherte seine Lesung mit kurzen persönlichen Anekdoten an. Doch er beschränkte sich nicht nur auf die heimischen Gewässer, sondern entführte uns auch noch nach Südamerika, zum Amazonas.

Historikerin Lisa Walleit wiederum nahm uns direkt mit auf die Iberische Halbinsel und stellte die Flößerei auf dem Tajo anhand des Buchs „El río que nos lleva“ (dt. Der Fluss, der uns trägt) von José Luis Sampedro vor. Durch zahlreiche Textauszüge und weitere Erklärungen erfuhren wir von dem Leben der Gancheros, die mit ihren Hakenstangen die Floßstämme Ende der 1940er Jahre vom Oberlauf des Tajo bis nach Aranjuez trifteten.

Vereinsmitglied Johann Kuhn referierte spontan über die Flößerei auf der Drau in Kärnten, die nationale und internationale Flößerei, wodurch wir am Ende unserer Kulturfloßfahrt über ein breites Bild der weltweiten Ausübung des Handwerks verfügten.

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass so viele Interessierte und Mitglieder dabei waren. Besonders schön war auch die Teilnahme zahlreicher „Wiederholungstäter“.

Noch auf dem Floß konnten wir Neu-Mitglied Florian M. in unserem Verein willkommen heißen.

Von links: Christain Schauer, Robert Martínez v. Bülow, Florian M., Sascha Weigelt, Cornelia Meyer, Lisa Walleit

Es war eine tolle, spannende, interessante, amüsante und kurzweilige Kulturfloßfahrt. Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmern und freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Kulturfloßfahrt „Fluss und Holz“ am Sonntag, 5. Juli 2026

Bei unserer diesjährigen Kulturfloßfahrt stehen die beiden Hauptbestandteile der Flößerei im Mittelpunkt: der Fluss und das Holz. Autor Stefan Schomann, der jahrzehntelang für GEO, Stern und DIE ZEIT unterwegs war, liest aus seinem Buch „Vom Wesen der Flüsse“ zu Loisach und Isar. Außerdem nimmt er uns mit in den entlegenen Regenwald Südamerikas, dessen Holz und Gebiet stark begehrt sind.

Lisa Walleit stellt anhand des Romans El río que nos lleva (dt.: Der Fluss, der uns trägt) von José Luis Sampedro die Triftflößerei im Spanien der 40er Jahre vor und gibt Einblicke in das Leben der Gancheros, der Triftflößer, kurz vor dem Ende der Flößerei auf dem Tajo.

Referenten:  

Stefan Schomann, Autor und Journalist  

Lisa Walleit, Historikerin, Vorstandsmitglied des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V.

Musik:  Iris Gallecker und Franz Heiß

Die Floßfahrt startet auf der Isar. Bitte finden Sie sich spätestens um 9:00 Uhr an der Abfahrtsstelle Floßlände, Flößereibetrieb Franz Seitner in Wolfratshausen, Ortsteil Weidach, ein. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zum Beispiel mit der S-Bahn 7 ab Harras um 7:42 Uhr, Ankunft Wolfratshausen um 8:14 Uhr. Der Treffpunkt ist nach etwa 20 Minuten Fußweg erreicht.

Die Fahrt findet bei jedem Wetter statt, ausgenommen bei Hoch- und Niedrigwasser.

Vor Beginn erhält jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer einen eigenen Erinnerungskrug. Während der Fahrt durch die Pupplinger Au gibt es am Vormittag eine kleine Brotzeit. Das Mittagessen nehmen wir gegen 12 Uhr im „Gasthaus zur Mühle“ ein; bitte wählen Sie bei der Anmeldung bereits ein Gericht aus. Gegen 13:30 Uhr setzt das Floß die Fahrt fort und passiert Europas längste Floßrutsche (345 Meter). Gegen 16:00 Uhr erreichen wir die Zentrallände in München-Thalkirchen; bei Niedrigwasser kann sich die Fahrt verlängern.

Teilnehmergebühr: Mitglieder 140,00 € / Nicht-Mitglieder 160,00 €

Im Preis enthalten sind Floßfahrt mit Besatzung, Vorträge und Musik, Erinnerungskrug, Brotzeit und Getränke auf dem Floß sowie das Mittagessen ohne Getränke.

Mit der Teilnahme stimmen Sie der Verwendung von Film-, Bild- und Tonmaterial der Veranstaltung durch den Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V. und autorisierte Vertreter zu. Kinder unter 12 Jahren können nicht teilnehmen; Kinder ab 12 Jahren müssen von einer erziehungsberechtigten Person begleitet werden. Das Tragen einer Schwimmweste wird empfohlen, diese ist selbst mitzubringen.

Bitte melden Sie sich verbindlich per E-Mail an info@floesser-kulturverein.de an und geben Sie Vor- und Nachnamen aller Teilnehmer, eine Mobiltelefonnummer sowie die Mittagessenswahl für alle Teilnehmer an. Andere Anmeldeformen können leider nicht berücksichtigt werden.
Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung und Informationen zum Zahlungsvorgang. Die Plätze werden nach Reihenfolge des Maileingangs vergeben. Bei Absage ist eine Erstattung nicht möglich; stattdessen kann eine Ersatzperson benannt werden.

Es sind noch Restplätze vorhanden.

Johannifloßprozession in Wolfratshausen 

Am 17. Mai 2026 wird in Wolfratshausen die Johannifloßprozession gefeiert. Normalerweise findet diese Tradition alle drei Jahre statt, wegen Corona und Hochwasser musste sie die letzten Male jedoch abgesagt werden. Nach neun Jahren kehren die Flößer nun auf die Loisach zurück. Beginn ist um 19:00 Uhr mit einem Gottesdienst in St. Andreas zu Ehren des heiligen Johannes Nepomuk. Es folgt der Festzug der Traditionsvereine zur alten Floßlände und die Abfahrt der Flöße gegen 20:45 Uhr. Dort werden um ca. 21:15 Uhr die Flöße lokaler Betriebe in einer ökumenischen Zeremonie gesegnet. Anschließend setzen Kinder kleine Lichterflöße ins Wasser, die für einen stimmungsvollen Ausklang sorgen.
Weitere Informationen: https://www.tourismus.wolfratshausen.de/johanniflossprozession

13. Vereinsjubiläum am Mittwoch den 6. Mai 2026

Am Mittwoch den 6. Mai 2026, feierte der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen sein 13. Vereinsjubiläum im festlichen Rahmen im Asamschlössl, dem historischen Gründungsort des Vereins. Ab 18:30 Uhr kamen Mitglieder und Vorstand zu einem geselligen Abend zusammen. Nach der Begrüßung durch unseren Vorsitzenden des Vorstands Robert Martinez von Bülow stand das gemeinsame Abendessen in angenehmer Atmosphäre im Mittelpunkt des ersten Teils des Jubiläums.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Kurzlesung von Ehrenmitglied Helga Lauterbach im Barocksaal des Asamschlössls. Sie stellte ihr neu erschienenes Buch „Sagen & Geschichten entlang der Isar“ vor und las daraus die Erzählung „Das Geschmeide im Schönen Turm“. Im Anschluß an die Lesung schenkte Helga Lauterbach dem Verein noch ein Exemplar ihres Buches mit Widmung. Mit ihren Geschichten lässt sie die enge Verbindung zwischen der Isar, den Flößern, Schiffern und den Menschen am Fluss lebendig werden. So wurde das Jubiläum nicht nur zu einem feierlichen, sondern auch zu einem kulturell eindrucksvollen Abend.

Besuch Buidleck

Der Verein veranstaltete am Sonntag, 28. Februar 2026 eine Fahrt nach Lenggries mit einer Ortsführung, einer Einkehr und Besuch des sogenannten Buidleck’s von Claus Eder ein.

Weihnachtsfeier

Am Freitag, den 12. Dezember 2025, fand unsere Weihnachtsfeier statt.

Im Asam-Schlößl haben wir das Jahr mit der Pietzsch-Ausstellung begonnen und wir ließen das Jahr in gemütlicher Runde auch dort ausklingen.

Krankheitsbedingt mussten leider noch mehrere Personen absagen, dennoch war es ein sehr schöner Abend mit vielen Gesprächen und neuen Erkenntnissen und Verbindungen untereinander (Stichwort: Kempten und Allgäu).

Unser Vorsitzender, Robert Martínez v. Bülow, begrüßte die Gäste mit einer kurzen Ansprache und einem Gläschen Sekt.

Mitgliederversammlung 2025

Am Donnerstag, den 20. November 2025, hat unsere Mitgliederversammlung stattgefunden. Nach drei Jahren standen satzungsmäßig die Neuwahlen an. Das Ihnen bereits bekannte Vorstandsteam ließ sich wieder zur Wahl vorschlagen. Ebenso schlug der Vorstand in der Nachfolge des vom stellvertretenden Vorstandsposten in 2024 zurückgetretenen Franz Schiermeier, Herrn Christian Schauer vor, der seit 2024 in unserem Verein Mitglied ist.

Alle Wahlvorschläge fanden einstimmig Zustimmung und so dürfen wir Ihnen das „neue“ Vorstandsteam wie folgt vorstellen:

•    Vorstandsvorsitzender: Robert Martinez von Bülow (2. v. l.)

•    Stellvertretender Vorsitzender und Schriftführer: Sascha Weigelt (4. v. l.)

•    Stellvertretender Vorsitzender: Christian Schauer (links im Bild)

•    Schatzmeisterin: Patricia Bäck (5. v. l.)

•    Beisitzerin: Cornelia Meyer (rechts im Bild)

•    Beisitzerin: Lisa Walleit (3. v. l.)

Wir sagen „Vielen Dank“ für Ihr Vertrauen!

Tag des immateriellen Kulturerbes

Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat hat gemeinsam mit der Beratungs- und Forschungsstelle Immaterielles Kulturerbe Bayern am 31.10.2025 ein ganztätiges Vernetzungstreffen im Freilichtmuseum Glentleiten veranstaltet. Dieses bot den im Bayerischen Landesverzeichnis vertretenen Trägergruppen die Möglichkeit, untereinander ins Gespräch zu kommen. Aus insgesamt acht Fachvorträgen haben wir Impulse und Ideen mitnehmen können und hoffen auf weitere Treffen.

125 Jahre Eingemeindung Thalkirchen

Der Bezirksausschuss 19 lud am Donnerstag, 30. Oktober im Pfarrsaal St. Maria Thalkirchen ein.
Unser Verein beteiligte sich an dieser Veranstaltung.

Neben einem Festvortrag von Dr. Dorle Gribl, Historikerin begrüßte auch Dr. Ludwig Weidinger, Vorsitzender Bezirksausschuss 19, die Gäste.
Für die Musikalische Umrahmung sorgte der Verein zur Pflege der bayer. Volksmusik.
Historische Bilder und einen Info-Tisch stellten der Historischer Verein Forstenried e.V. und unser Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V.

Bild: Historischer Verein Forstenried e.V.