Chronik

Einladung – Wasser in und um die Münchner Residenz

Muenchen Jost Amman um 1585

Ansicht Münchens von der Isarseite (Osten), 1589 Holzschnitt Jost Amman (1539-1591), Quellennachweis: Otto Hartig, Das Alte Bayern, München, 1927

Referent Klaus Bäumler

Im Nordostwinkel der erweiterten Stadtmauer entstand unter den Wittelsbacher Herzögen ab dem Jahre 1385 ein neuer Herrschersitz. Die viereckig gebaute Neuveste, mit turmbewehrten Mauern, war von Wasser umgeben, das von der Isar abgeleitet wurde. Gewölbte Kasematten sind heute noch unter dem Apothekenhof der Residenz erhalten und geben ein eindrucksvolles Bild mittelalterlicher Festungsbauweise. Zur Besichtigung der Rudimente führen Treppen hinunter.

Die damalige Neuveste gilt als Keimzelle der prächtigen Residenz von heute, die in verschiedenen Bauperioden, vor allem unter Kurfürst Maximilian I. und König Ludwig I. in großem Stil erweitert wurde. Die Trakte des Kaiserhofs und Apothekenhofs, mit Zugang zu den Kasematten, geben Zeugnis dieses repräsentativen Wohnsitzes der Wittelsbacher.

Auch der angrenzende Hofgarten mit dem historischen Hofbrunnwerk gehört zur weitläufigen Residenzanlage. Bei Besichtigung des Werks erschließt sich die große Bedeutung der Stadtbäche für Münchens Residenz sowie des Kanalsystems zwischen Residenz und der Schlösser Nymphenburg, Schleißheim und Dachau.

Nach der Führung findet anlässlich des Jahrtags unseres Vereins ab 18 Uhr ein offener Mitgliederstammtisch in den Pfälzer Weinstuben in der Residenz statt. Gäste sind herzlich willkommen.

Termin: Freitag, den 6. Mai 2016
Treffpunkt: 16 Uhr, Feldherrnhalle
Gebühr für Besichtigungen: Euro 6,–

Anmeldung erforderlich unter 089/7235527.

4. Ordentliche Mitgliederversammlung

Einladung

4. Ordentliche Mitgliederversammlung des Flößer-Kulturvereins München-Thalkirchen e.V. mit Vorstandswahlen am Donnerstag, 28.04.2016, 19.00 Uhr in der Gaststätte Hinterbrühl.

Tagesordnung

  1. Eröffnung der Mitgliederversammlung
  2. Wahl der Versammlungsleitung
  3. Jahresbericht des Flößer-Kulturvereins (Helga Lauterbach)
  4. Kassenbericht (Hans Jürgen Gerhards)
  5. Aussprache Jahresbericht und Kassenbericht
  6. Kassenprüfbericht (Revisoren)
  7. Entlastung des Vorstands
  8. Wahl eines neuen VorstandsBeschluss über die Zahl der StellvertreterInnen
    Wahl einer/eines Vorsitzenden
    Wahl der StellvertreterInnen
    Wahl einer/eines Schriftführerin/Schriftführers
    Wahl einer/eines Kassiererin/Kassierer
    Wahl der BeisitzerInnen
  9. Wahl der Revisoren
  10. Bericht Ausstellung Benediktbeuern (Dr. Christine Rädlinger)
  11. Anträge
  12. Verschiedenes (Wünsche, Zukunftsideen)

Am 28.04.2016 steht ab 18 Uhr ein kostenloses Taxi-Shuttle nach Hinterbrühl für Sie bereit. Zustieg ist bei der U-Bahn-Haltestelle Thalkirchen, an der Bushaltestelle 135 (beim Maibaum). Auch die Rückfahrt wird organisiert.

Die Anmeldung zur Teilnahme an der 4. Ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt bitte bis spätestens 21. April 2016 schriftlich per Brief, Fax oder E-Mail bei: Hans Jürgen Gerhards, Forstenrieder Allee 24, 81476 München, Fax 089/74548639, hansjuergen.gerhards@web.de Bitte mit angeben, ob Taxi-Shuttle gewünscht.

München, 10. April 2016

Mit freundlichen Grüßen

Helga Lauterbach (Vorsitzende)
Dr. Christine Rädlinger (Stellv. Vorsitzende)
Stadtrat Christian Amlong (Stellv. Vorsitzender)

Schätze aus „Unser Fundus“

Foto privat. Anna Taubenberger in Lenggrieser Tracht img_7852

Einladung

Termin: Dienstag, 8. März 2016, 17 Uhr, ASZ Thalkirchen, Emil-Geis-Straße 35 (Internationaler Frauentag)

Seit seiner Gründung im Mai 2013 erhielt der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen e.V. zum geplanten Flößermuseum in München verschiedene Schenkungen. Es ist an der Zeit, den Mitgliedern und allen Interessierten einen kleinen Einblick zu gewähren.

Kunsthistorikerin Winifred Cichon-Hollander erläutert aus der Schenkung Weigelt den Stahlstich „The Isar at Munich“, 1823, von Samuel Lacey nach einer Zeichnung von Robert Batty (1789-1848 London).

Über die Schenkung Willibald mit barockem Andachtsbild auf Leinwand und ein Holzrelief mit Flößermotiv informiert die Vorsitzende Helga Lauterbach.

Aus der Schenkung Taubenberger-Heiß werden anlässlich des Internationalen Frauentags Notizen der Floßmeisterstochter Anna Taubenberger vorgestellt, aus denen ihr Bemühen um Erhalt des Brauchtums um das Flößerhandwerk hervorgeht.

Bringen auch Sie Ihre Schätze zum Thema Flößerei zur Begutachtung mit, auch im Hinblick auf unsere Ausstellung „Flößerhandwerk im Umbruch. Die Flößer auf Isar und Loisach“, im Oktober in Benediktbeuern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Der Eintritt ist frei.

Faschings-Lesung

Der Flößer Kulturverein lädt ein zu einer heiteren Faschings-Lesung mit Werken eines Floßfahrers aus “alten” Zeiten unter dem Motto

ES ZWITSCHERT EINE LERCHE IM KAMIN

oder

Ringelnatz kehrt zurück !

Am 7. Februar 2016, also am Faschingssonntag, um 15.00 Uhr, kehrt er zurück!

Joachim Ringelnatz,

der zwischen 1908 und 1928 bei Kathi Kobus im Alten Simpl in Schwabing als ihr Hausdichter, die Münchner Bohème mit seiner skurrilen, nachdenklichen, zu Herzen und bisweilen auch an die Nieren gehenden Lyrik begeisterte.

Bei Toni Netzle, die den Alten Simpl später, zwischen 1960 und 1992, an alter Stelle wieder aufleben ließ, war er leider “verhindert”, denn er wurde 1934 “abberufen”, bis heute zumindest.

Ein gewisser Joachim Klingemann vom Theater in der Au und LyrikLab München und ein Musikus namens Karl Wieczorek wurden kürzlich (über welche Kommunikationswege auch immer) von “oben” her gebeten, doch bitte mal kurz (stellvertretend für Joachim Ringelnatz) bei Birgit Netzle, der Tochter von Toni Netzle, im Asam-Schlössl, in Thalkirchen, Maria-Einsiedel-Straße 45, um 15.00 Uhr, vorstellig zu werden, um dort ein paar lyrische Grüße von J. R. abzuliefern.

Der Flößer-Kulturverein Thalkirchen e.V. lässt herzlich dazu bitten… …allein schon deswegen, weil der Joachim Ringelnatz sehr oft mit seiner verehrten Kathi Kobus von Wolfratshausen mit dem “Linienfloß” nach München zur Arbeit gefahren sein soll. Wie er sie dann jedoch, sehr spät am Abend, mit dem Floß wieder zurück nach Wolfratshausen gebracht hat oder haben könnte, ist bis heute ungeklärt… und wäre, auch technisch gesehen, gar nicht so einfach gewesen…

Platzreservierungen (nicht auf dem Floß, sondern im Asam-Schlössl) sind erbeten unter:

Tel. (089) 7235 527 (Helga Lauterbach)
oder (089) 714 84 76 bzw. (0151) 2911 5177 (Joachim Klingemann)
oder unter Mail: jklingemann@t-online.de.
Eintritt: € 15,00 (Mitglieder € 10,00)

Einladung zum Filmabend

Isar und Flößerei im Wandel der Zeit

Präsentiert von Peter Hefter

Termin: Freitag, 15. Januar 2016, 19 Uhr, Pfarrsaal St. Maria Thalkirchen, Fraunbergpl. 5

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Ehemalige Schutzmadonna der Marienbrücke in Wolfratshausen. Foto: P. Hefter

„Isar. Wie ein Fluss seine Seele verlor“, nennt sich der erste Filmbeitrag des Abends, den Peter Hefter in den letzten Jahren für ein Fotofilm-Festival gedreht hat. Die ab dem 19. Jahrhundert beginnenden Eingriffe am Flusslauf der Isar zur Gewinnung von Strom oder zum Hochwasserschutz werden von ihm in prägnanter Weise zusammengefasst. Aktueller könnte der Beitrag nicht sein, ist derzeit doch der Sylvensteinspeicher wegen Revisionsarbeiten abgelassen und in der Kraterlandschaft der Grundriss des einst überfluteten alten Dorfes Fall zu sehen.

Im zweiten Filmbeitrag des Abends „Flößerei – im Fluss der Zeit“, mit Drehbuch von Peter Hefter, stammen Fotografie und Video von Renate Heimler. Die Entwicklung der Flößerei vom Mittelalter bis in die Neuzeit sind das zentrale Thema.

Als Reminiszenz ist der dritte Filmbeitrag „Literarische Floßfahrt von Wolfratshausen nach München am 18. Juli 2015“ zu verstehen, den Peter Hefter und Renate Heimler als Mitreisende aus ihren Fotos und Videos zusammengestellt haben.

Der Flößer-Kulturverein München-Thalkirchen freut sich auf Ihren Besuch.

Der Eintritt ist frei.

Wir danken der Pfarrei St. Maria Thalkirchen für ihre freundliche Unterstützung.

Familiengeschichten im Advent

Montag, 7. Dezember 2015, 15 Uhr, Gasthaus Hinterbrühl

Musikalische Umrahmung: Degerndorfer Hackbrett-Musi
Adventgeschichten: Sepp Käser vom Theater in der Au
Familiengeschichten: Helga Lauterbach

Ob seiner Kunstfertigkeit als Küchenmeister der bayerischen Herzöge, führt Engelmar Kuchenbaur in der Heraldik seines Stammwappens einen Koch mit Kochlöffel und Schneetrauben. Seit dem 13. Jahrhundert verzweigte sich die Familie weit über die Lande. Auch das Gasthaus Hinterbrühl gehörte fast 100 Jahre zum Besitz der Kuchenbaurs. An authentischer Stelle wird die spannende Familiengeschichte vorgelesen, die Christine Metzger-Kuchenbaur recherchierte. Die zweite Familiengeschichte ist Anna Taubenberger gewidmet, einer Floßmeisterstochter aus Lenggries mit bemerkenswerte Laufbahn, aufgeschrieben von Helga Lauterbach. „Vierzehn Tännlein zuviel“, eine Erzählung von Karl Ude schildert die Münchner Weihnachtszeit nach dem Zweiten Weltkrieg.

Besinnliche und heitere Gedanken zum Advent trägt Sepp Käser vom Theater in der Au vor. Ausgesuchte Musik zur Adventszeit spielt die uns schon vom Ludwig-Thoma-Haus bekannte Degerndorfer Hackbrett-Musi.

Damit der entsprechende Raum in Hinterbrühl reserviert werden kann, bitten wir um Ihre baldige Anmeldung unter 089 / 7235527.

Die Vorstandschaft des Flößer-Kulturvereins freut sich auf eine stimmungsvolle Adventfeier mit Ihnen.

Eintrittspreis für Mitglieder Euro 10,–
Für Nichtmitglieder Euro 15,–

Busausflug ins Nepomuk-Museum nach Plattling und zur Isarmündung an die Donau

Johannis-Wasserprozession auf der Isar in Plattling. Quelle: Johann-Nepomuk-Verein e.V.

Johannis-Wasserprozession auf der Isar in Plattling.
Quelle: Johann-Nepomuk-Verein e.V.

Auf einer beachtlichen Strecke von 295 Flußkilometern hat sich die reißende Isar vor Tausenden von Jahren ihren Weg gebahnt, von der Quelle hoch oben im Karwendelgebirge bis hinunter zu ihrer Einmündung in die Donau. Viele Orte gründeten sich entlang des Flusses, der über Jahrhunderte als Wassertransportweg der Flößerei diente. Gnadenloses Wetter und Gefahren im Fluss waren die ständigen Begleiter der Flößer, die sich in solchen Situationen ihren Schutzheiligen St. Nikolaus und St. Johannes Nepomuk, dem „Brückenheiligen“, anvertrauten.

  • Im niederbayerischen Plattling an der Isar besuchen wir Deutschlands einziges Nepomuk-Museum, das im Jahre 2004 vom St. Johann Nepomuk-Verein e.V. gegründet wurde. Der langjährige Vorsitzende des Vereins, Günther Rösch, führt uns durch die einzigartige Ausstellung mit außergewöhnlichen Exponaten. Auch die Besichtigung der Nepomuk-Kapelle und des großen Festplatzes an der Isar, an dem im 3-jährigen Turnus die Plattlinger Wasserprozession zu Ehren des Heiligen abgehalten wird, steht auf dem Programm.
  • Mit Begleitung durch den Johann Nepomuk-Verein geht die Busfahrt weiter zum Ort des Zusammenflusses von Isar und Donau bei Deggendorf.
  • Im Mündungsgebiet der Isar liegt das Infohaus Isarmündung. Der Leiter der Ausstellung, Franz Schöllhorn, stellt die charakterischen Merkmale der vielfältigen Auenlandschaft vor. Das Mündungsgebiet der Isar zählt zu den Naturschätzen von nationaler Bedeutung.
  • Umgeben von Auwäldern liegt dort der alte Gasthof Grafenmühle. Die Wirtsleute Reichermeier halten Kaffee und Kuchen oder eine kleine Brotzeit bereit.
  • Bevor es mit dem Bus zurück nach München geht, wird uns Staatssekretär Bernd Sibler, Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, die Ehre seines Besuches in Grafenmühle erweisen, um den Flößer-Kulturverein München Thalkirchen e.V. kennenzulernen.

Teilnahmegebühr Mitglieder Euro 20,– / Nichtmitglieder Euro 25,–

Im Preis enthalten Busfahrt und Eintrittsgelder.

Bitte an Wetter entsprechende Kleidung denken und an nötige Eigenverpflegung!

Anmeldung ab sofort unter 089/7235527.

7. November 2015

Treffpunkt: Thalkirchner Platz (U 3), beim Maibaum

Abfahrt: 9 Uhr, mit Omnibus Kamhuber

Rückkunft in München: 18 Uhr

Vortrag: Zunftfloß – Amtsfloß – Bauernfloß

Der Flößer-Kulturverein lädt herzlich ein zum Vortrag des renommierten Heimatforschers Josef Brandner:

Zunftfloß – Amtsfloß – Bauernfloß
Werdenfelser Flößerei auf Loisach und Isar

Floßmodell

Wie ging es bei der Floßfahrt einst tatsächlich zu? Wie sah ein Floß wirklich aus? Josef Brandner will den entbehrungsreichen Alltag aufleben lassen, in dem es keinen Platz für Idylle gab.

Der Vortrag stellt die geographischen und wirtschaftlichen Grundlagen der Werdenfelser Flößerei und ihre Entwicklung zwischen 1300 und 1900 vor. Die Zuhörer erfahren von der Mittenwalder Flößerzunft, die jahrhundertelang zum Transport der kostbaren Handelsgüter aus Italien privilegiert war. Das Hauptaugenmerk soll allerdings auf die Werdenfelser Amtsflöße mit ihrer oft recht ausgefallenen Ladung für die Hofhaltung auf dem Freisinger Domberg gelenkt werden. Aber auch der breiten Masse der Bauernflöße wird auf die Ladefläche und in die Kalkulation geschaut.

Der Vortrag vergleicht die Wasserwege Isar und Loisach mit ihren Problemstellen und bringt auch die keinesfalls unfallfreie Personenbeförderung zur Sprache.

Von frühesten Hinweisen spannt sich der Bogen über die Blütezeit im 17. Jahrhundert bis zum Niedergang im 19. Jahrhundert, der neben dem rasanten Aufschwung der Eisenbahn durchaus noch eine Reihe weiterer Ursachen hat.

Termin: Freitag, 9. Oktober 2015
Uhrzeit: 17 Uhr
Veranstaltungsort: Pfarrsaal St. Maria Thalkirchen, Fraunbergpl. 5
Teilnahmegebühr für Nichtmitglieder Euro 4,–.

Vor der Veranstaltung besteht um 16 Uhr die Möglichkeit an der Kirchenführung mit Stadtpfarrer Michael Kiefer durch die bedeutende Wallfahrtskirche St. Maria Thalkirchen teilzunehmen. Die Fahne der Ehrsamen Zunft der Münchner Floßleute wird hier verwahrt. 

Führung – Die Marienklause feiert 150. Geburtstag

Je nach Veränderung im Lauf der Isar wurde der Zufluss zum Auer Mühlbach unterhalb Harlachings immer wieder verlegt. Erst ab 1791 ist er an heutiger Stelle bei der Marienklause zu finden. Eine Schleuse (Senkbaum) regulierte damals schon den Zufluss. Vor dem Wehr gab es eine gefährliche Strömung auf der Isar, die hohe Anforderungen an die Fahrkunst der Flößer stellte, die damals noch zu Tausenden mit ihren Waren auf dem Wasser in die Residenzstadt unterwegs waren. Im Jahre 1815 gerieten die Gebrüder Achleitner mit ihrem Floß in Lebensgefahr. Als Dank für ihre Errettung gelobten sie den Bau einer Kapelle für die Gottesmutter Maria. Doch erst 50 Jahre später konnte das Gelübde durch einen ihrer Söhne eingelöst werden, der als städtischer Wasseraufseher mit dem Bau einer Marienklause am Isarsteilhang begann.

Die komplette Geschichte erzählt die Vorsitzende des Flößer-Kulturvereins München- Thalkirchen e.V.
Über die heutige Isarregulierung an der Marienklausenbrücke und über die Gefahren am Schleusenwehr informiert im Anschluss Sascha Weigelt vom Flößer-Kulturverein.

Termin: Sonntag, 13. September 2015, um 10 Uhr Treffpunkt: Marienklause
Teilnahme frei.

Anschließend feiert der Pfarrverband Harlaching um 11 Uhr einen Jubiläums-Gottesdienst an der Marienklause im Freien, zu welchem alle Teilnehmer der Führung herzlich eingeladen sind. (Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Pfarrkirche Maria Immaculata, Seybothstr. 53, statt.)

Danach ist ab 12.30 Uhr im Harlachinger Jagdschlössl, Geiselgasteiger Str. 153, für die Vereinsmitglieder und für alle Interessierten ein Tisch zum geselligen Beisammensein reserviert.

Waldspaziergang mit allen Sinnen!

Alle Besucher auf die Bedeutung des Waldes für eine intakte Umwelt hinzuweisen, hat sich das Walderlebniszentrum Grünwald seit 1995 zur Aufgabe gemacht.

Ein wahres „Kraftwerk“ bildet der gesunde Wald mit seinen Bäumen, Sträuchern, Wiesen, Pflanzen, Tieren und Insekten. Durch Forstämter und Waldnaturschutz wird die Lebensgemeinschaft Wald gehegt und gepflegt.

Auch das Baumfällen gehört dazu. Für den Floßbau kommen nur hochgewachsene Fichten in Frage; schnürlgrad der Stamm, mit einem Durchmesser von 35 cm.

Auf dem kurzen Spaziergang erzählt Forstwirtschaftsmeister Andreas Vranjkovic von der Arbeit im Wald. – Und abseits der Wege wird es an stillen Orten zu meditativen Momenten in der Natur kommen. Das Lauschen der Stimmen des Waldes und das Riechen der Sommerdüfte spricht die Sinne an. Der warme Waldboden läßt sich lustvoll erspüren beim Begehen eines Barfußpfades.

Schon Bernhard von Clairvaux hat im 11. Jahrhundert geschrieben: „Glaube mir, denn ich habe es erfahren, du wirst mehr in den Wäldern finden, als in den Büchern. Bäume und Steine werden dich lehren, was du von keinem Lehrmeister hörst.“

Am Ende der Führung findet ein geselliger Mitgliederstammtisch in freier Natur statt, beim historischen Pavillon in Nähe des Schwarzkittelgeheges.

Termin: Sonntag, 23. August 2015, 14 Uhr

Treffpunkt: Historischer Ausstellungspavillion,

Walderlebniszentrum Grünwald, Sauschütt

Zu erreichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Linie 25 bis Endstation Grünwald. Dort umsteigen in Bus 271. Bei Haltestelle Grünwald, Waldfriedhof aussteigen und Fußweg zum Walderlebniszentrum nehmen.

Teilnahme kostenlos.

Um Anmeldung unter 089/7235527 wird gebeten.